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Dienstag, 19. Mai 2026

RIVA CUP 2026

 Letzten Donnerstag bis Samstag fand der Rivacup am Gardasee statt. Anders als sonst gab es diesmal keinen thermischen Wind und generell weniger Wind als üblich. Für Moritz, Michael und mich war das allerdings gar nicht schlecht, da es unsere erste Regatta am Gardasee war und der Wind für uns gut gepasst hat.

Am ersten Wettfahrtstag kam es zu einem Missverständnis bei der Erklärung der AP Flagge, weshalb die österreichischen Boote zur ersten Wettfahrt zu spät kamen und den Kurs stattdessen außerhalb der Wertung absegeln konnten.

Das Wetter war die meiste Zeit regnerisch und eher kühl, weshalb die Motivation am Freitag nach der Startverschiebung rauszufahren eher niedrig war. Wobei es trotzdem zu 2 guten Wettfahrten kam. Trotz des schlechten Wetters, waren es schöne Wettfahrten und Abende. Am Samstag kam zur Freude aller sogar noch die Sonne heraus, was zu einem thermischen, aber nicht zu starken Wind führte.

Neben dem Segeln gehörten auch die täglichen Besuche beim Eisgeschäft "Flora" zu den Highlights des Wochenendes. Außerdem ließen wir nach dem Abendessen in der Stadt die Abende wie gewohnt in der Sailingbar ausklingen.

Die Ergebnisse der Regatta waren wie folgt:

1.Platz: GER 3835 Dirk Braun & Jürgen Kruck

2.Platz: GER 3825 Denis Trötschel & Till Diestelmann

3.Platz: GER 3836 Stephan Arlt & Fred Klose

18.Platz: AUT 826 Günter & Moritz Novak

19.Platz: AUT 820 Thomas Beidl & Felix Redtenbacher

22.Platz: AUT 866 Flora Novak & Michael Jilg







Insgesamt war der Rivacup trotz des Wetters eine coole erste Gardaseeregatta und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

(Flora Novak)

Montag, 2. Juni 2025

RIVA CUP 2025

 Der Riva Cup 2025 brachte was  zu erwarten war: Sicheren Wind, welcher von Tag zu Tag zulegte. Dazu Sonnenschein, lange Abende am Strand oder Ristorante, aber immer kulinarisch erwähnenswert. 

Die Ergebnisliste zeigt, wie knapp das Feld niveaumässig beisammen war, denn keine Mannschaft segelte eine glatte  Serie.

Dazu etliche Materialschäden von Großfall bis Wantenriss sowie bei AUT 826 ein Kite im Rigg. Ganz besonders ergebnisentscheiden war der Ruderbruch von Ali und Sven (GER 3791) knapp vor dem Ziel der vorletzten Wettfahrt. Der hat ihnen wohl den Sieg gekostet.

Aus österreichischer Sicht landete Peter mit „Wahlösterreicherin“ Sabine im starken Feld auf Platz 8 und Florian (mit Günter am Steuer) freut sich darüber, seine erste Gardaseeregatta kenterlos und souverän auf Platz 15 beendet zu haben.

2026 wartet …!!!!

(Günter Novak)





Montag, 3. Juni 2024

RIVA CUP 2024

 

Am ersten Tag war kein Wind. Jedoch gab es am Abend eine Party vom Hauptsponsor der Veranstaltung unterstützt.

Am zweiten Tag kam der Nordwind aus allen Richtungen, außerdem war der Wind böig und stark.

Am letzten Tag wurden 3 Wettfahrten gesegelt eine mit Nordwind und 2 Wettfahrten bei Südwind.



Flora Novak nach Schilderungen von Christian Müller





Donnerstag, 18. Mai 2023

RIVA CUP 2023

2 Österreichische Boote stellten sich beim Riva Cup 2023 vom 16.05.-18.05 einem äußerst hochkarätigem Startfelder (22 Boote).

Der Wetterbericht stimmte uns im Vorfeld nicht gerade positiv, der war für ganz Mitteleuropa von schlecht bis katastrophal. Wie die meisten wissen, ist Regen und fehlende Sonne schlecht für Thermikreviere. Also packten wir Gummistiefel und Regenjacke ein und stellten uns auf 3 Tage Regenwetter am Lago ein.

Zum Glück kommt es oft anders als Gedacht - von der Großwetterlage bekamen wir wenig ab. Es war zwar durchwegs bewölkt und grau, aber bis auf ein paar Tropfen am Montag hielt sich der Regen in Grenzen.

Die Thermik war aber trotzdem gestört und der Wind machte uns und der Wettfahrtleitung an den ersten beiden Wettfahrttagen das Leben schwer. Ein ungewohnt drehender und böiger Nordwind (Wetterwind) verlangte uns am ersten Tag alles ab, die Finger waren gleich mal durch.
Am 2.Tag brauchten wir dafür bei so gut wie keinem Wind 4 Anläufe um die Luv-Boje zu schaffen - inklusive Tonnenberührung und Kringel natürlich. Selten haben wir am Gardasee so viele Startversuche/-abbrüche gehabt wie an diesem Tag.

Der 3.Wettfahrtag entlohnte uns aber mit Sonnenschein und einer Wahnsinns Ora - so wie es eben sein soll. In der ersten Wettfahrt überlebten wir ein Gemetzel an der Leeboje nur knapp (danke fürs Luven an Tim). Auch die skruppellosen Überholmanöver der 505 war nichts für schwache Nerven. Ich sah mich mehrfach vor dem geistigen Auge mit Epoxyspachtel hantieren (schon wieder). Wir sind aber bis auf einen Kringel heil davon gekommen...

In Anbetracht dieser Konkurrenz und aufgrund der durchaus Unüblichen Windverhältnisse sind wir nicht unzufrieden mit unseren Einzelergebnissen. Wir wissen jetzt, dass wir in Sachen Bootsspeed und Manöver in diesem Feld am Gardasee in der Mitte mitfahren können.

Wie immer ein Highlight der Saison - wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Felix (AUT826) 

1. GER 3820 Uti THIEME / Frank THIEME
2. GER 64 Dieter HAFENMAIR / Gerd LINNEMANN
3. GER 3839 Ralf BLUM / Silke KORNWEIBEL

14. AUT 826 Günter NOVAK / Felix REDTENBACHER
19. AUT 818 Peter TSCHADA / Lara RUMPELSBERGER

Sonntag, 27. September 2020

RIVA CUP 2020

"Drei Tage Regen bei maximal 15°, wenig Chance auf Wind bzw. Thermik"
So lautete die Wetterprognose für den Riva Cup am Gardasee vom 25. – 27. September.


Glücklicherweise zeigte sich der See aber beinahe von seiner besten Seite.
Jeden Tag Wind in der üblichen Stärke...
Gut, von der Gewitterfront mit Windstärken von 9 Beaufort, von den fliegenden Katamaranen am Wasser und den in den Mooringleinen im San Nicolò verhängten Korsaren abgesehen natürlich. Am Freitag konnten deshalb keine Wettfahrten gesegelt werden.
Im Anschluss begann dafür das Suchspiel nach den verwehten Ausrüstungsgegenständen (unser Spinnaker hatte es über das Hafengebäude bis zum Tunnel geschafft).

Am Samstag und Sonntag konnten dafür jeweils 3 Wettfahrten bei Nordwind gesegelt werden.
Besonders die Downwindkurse waren darum technisch und taktisch sehr anspruchsvoll.
Dabei waren 17 Boote am Start, davon 3 Österreicher.
Für Gardasee-Verhältnisse war das Feld durchaus eng beieinander, das Niveau hoch.
Bester Österreich wurde Peter Tschada mit Sabine Gülker mit einem Endergebnis von Platz 7.

Was noch zu erwähnen wäre:
Die selbstfahrenden GPS-Bojen. Sie sind zwar schlecht sichtbar, machen den Bojenleger/innen aber dank Fernsteuerung sichtlich Spaß…